MRT – Magnetresonanztomographie

Diese Leistung finden Sie an folgenden Standorten:

München West
München Süd
Planegg

Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) werden Schnittbilder des Körpers erstellt. Bei dem auch Kernspintomographie genannten Verfahren wirken Magnet-und Hochfrequenzfelder zusammen. Dadurch ist die MRT zwar technisch aufwändig, für den Patienten aber praktisch nebenwirkungsfrei, da keine Röntgenstrahlen zur Anwendung kommen. Die Untersuchung ist deshalb auch gut für Kinder und unter bestimmten Voraussetzungen für Schwangere geeignet.

Wann wird eine MRT durchgeführt?

Mit der MRT ist eine sehr genaue Trennung der Weichteilstrukturen möglich, wodurch sich das Gehirn, die Wirbelsäule oder Gelenke hervorragend darstellen lassen. Sehr wichtig ist auch die Untersuchung der Mamma (Brustdrüse) zur Unterscheidung gut- und bösartiger Veränderungen. Hier kann die MRT bei unklarem Mammographiebefund weiterhelfen. Bei Erkrankungen der Gallengänge oder der Blutgefäße ersetzt die MRT in vielen Fällen die bisher notwendigen invasiven Eingriffe mittels Katheter, die häufig mit Nebenwirkungen verbunden sind. Das MRT bekommt darüber hinaus in Form der multiparametrischen Untersuchung der Prostata (mpMRT) im Rahmen der Prostatakrebsdiagnostik eine zunehmend zentrale Bedeutung.

Welche Geräte stehen Ihnen hierfür in unseren Praxen zur Verfügung?

An allen unseren drei Standorten stehen Ihnen hochmoderne Kernspintomographen der Marke Siemens mit 1,5 bzw. 3 Tesla Feldstärke zur Verfügung.

An unserem Standort in der Kistlerhofstraße verfügen wir über ein Siemens Aera der neusten Generation mit weiter und kurzer Röhre (halboffenes System) für besonderen Patientenkomfort. Insbesondere geeignet für größere Personen oder Menschen mit Platzangst. Die Räumlichkeiten sind hierfür auch speziell hell und freundlich gestaltet. Unsere MR-Mammographien führen wir aufgrund der speziellen Ausstattung ebenfalls an diesem Gerät durch.

An unserem Standort an der urologischen Klinik in Planegg verfügen wir mit dem Siemens Skyra über ein ultramodernes 3-Tesla Hochfeld-MRT, wodurch wir hier in der Lage sind auch ambulanten Patienten high-end Diagnostik von Kopf bis Fuß anzubieten. Als Spezialzentrum für Prostata-MRT (mpMR-Prostatographie) liegt hier ein besonderer Schwerpunkt in der Untersuchung der Vorsteherdrüse des Mannes, das Gerät ist dafür speziell konfiguriert und ausgestattet.


Wie wird die MRT durchgeführt?

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege in einem röhrenförmigen Magneten. Der Magnet unserer Geräte ist relativ kurz und hat an Kopf- und Fußende eine weite Öffnung. Insbesondere unser neues Gerät an unserem Standort in der Kistlerhofstraße verfügt über eine sehr weite, halboffene Röhre und ist damit für Platzangst-Patienten besonders gut geeignet. Wenn nötig können wir zusätzlich problemlos ein Beruhigungsmittel geben, aufgrund des beeinträchtigten Reaktionsvermögens sollte der Patient dann aber kein Fahrzeug lenken. Während der Untersuchung entstehen mitunter sehr laute Klopfgeräusche, es liegen deswegen Ohrstöpsel bzw. Kopfhörer bereit. Die Untersuchung dauert 15 bis 30 Minuten. Während dieser Zeit müssen Sie ruhig liegen. In manchen Fällen ist es hilfreich oder notwendig, ein Kontrastmittel in eine Armvene zu spritzen. Dieses gadoliniumhaltige Kontrastmittel ist in aller Regel sehr gut verträglich, wir benutzen in unseren Praxen einen Wirkstoff mit besonders niedrigem Risikoprofil. Eine weitere Vorbereitung für die Untersuchung ist seitens des Patienten nicht nötig. Sie müssen in der Regel nicht nüchtern sein und können Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen.

Wann kann eine MRT nicht durchgeführt werden?
Kontraindikationen für die Untersuchungen sind die allermeisten Herzschrittmacher und bestimmte Metallteile bzw. implantierte elektronische Geräte im Körper. Bitte machen Sie uns bereits bei der Terminanmeldung über etwaige Implantate aufmerksam, wir werden dann für Sie klären ob und mit evtl. welchen speziellen Vorkehrungen eine Untersuchung dennoch durchgeführt werden kann. Vor jeder Untersuchung wird der Patient von uns noch einmal befragt, ob und welche Metalle sich in seinem Körper befinden. Ist die Verabreichung von Kontrastmitteln notwendig, ist vor der Untersuchung eine allergische Reaktion des Patienten auf Gadolinium abzuklären sowie eine höhergradige Einschränkung der Nierenfunktion auszuschließen.

Patientenfragebogen
Vor einer MRT-Untersuchung bitten wir den Patienten, einen Fragebogen auszufüllen, den Sie in unserem Downloadbereich  finden. Sie können den Fragebogen gerne bereits ausgefüllt zu Ihrem Untersuchungstermin mitbringen.